Was vielen schon lange klar war, wird mehr und mehr zur Gewissheit: Wer im letzten Herbst FDP gewählt hat, hat sich nicht für Steuersenkungen für alle, Subventionsabbau und Bürgerrechte entschieden, sondern für einen machtgeilen Guido Westerwelle, Klientelpolitik und CDU. Langfristig werden das auch die Wähler erkennen und die FDP abstrafen.
Deutlich ausführlicher, besser, eloquenter formuliert das alles Michael Spreng in seinem Blog.
2009 wurden in etwa 90.000.000.000.000 (90 Billionen) E-Mails verschickt, wovon laut radicati.com 72.900.000.000.000 bzw. 81% reiner Spam waren.
Ähnlich unvorstellbare Zahlen über andere Teile von Web & Internet, gibt es nach dem Klick bei royal.pingdom.
(Und weil das hier mehr als 140 Zeichen sind, ist ein eigener Blogpost absolut gerechtfertigt.)
Nicht jede (deutsche) Festnetznummer muss von einem Festnetzanschluss aus erreichbar sein, meint die, für die Regulierung unter anderem des Telekommunikationsmarktes verantwortliche, Bundesnetzagentur.
Im konkreten Fall geht es um die Sperrung der Festnetz-Einwahlnummern von Konferenz- und anderen Diensten durch O2 und E-Plus. Für Kunden der beiden Mobilfunkanbieter sind die Angebote danach nicht länger nutzbar.
Ob derartige Dienste, die häufig zu erhöhter Ausnutzung ohnehin vorhandener Flatrate-Tarife führen, tatsächlich, wie von den beiden E-Netz-Betreibern argumentiert, die Stabilität der Netze gefährden, kann man als Laie nur mutmaßen.
Auf jeden Fall aber demonstriert der Fall, welche Gefahren ein anbieterabhängiges, nicht neutrales Telekommunikationsnetz birgt und wie leicht es für die Netzkommunisten O2 und E-Plus ist, Anbieter zu diskriminieren, die in ihrem Revier wildern.
Durch einerseits die Verwendung wirklich dezentraler Kommunikationssysteme, wie etwa XMPP/Jabber mit libjingle oder auch SIP, können derartige Probleme in Zukunft vermieden werden. — Aufgeworfen wird damit aber selbstverständlich wieder die Frage nach der Neutralität des Datennetz’. Auch hier täte eine weitere Re-Dezentralisierung mittelfristig Not.