Fürchte

Haus auf Blau
und Grün in Grau.

Da wohnte ich nun Jahr auf Tag
und dann kommst Du. Nun sag:

Hat all das denn Not und Nöte·^?
Hast Du keine Angst?
Sprichst Du mir Gebote·
Wenn all das verlangst?

Und dann mein Glimmen
letzter Funke Sinnen:

Furcht vorm Stamm des Apfelbaums·
Angst vor Wolken und Gewittern!
Zerstörung eines letzten, wunderbaren Traums
und unendlich verfang’nes Zittern.

Comments (3)

  1. maria wrote::

    ach liebster

    Sonntag, Juni 29, 2008 at 21:41 #
  2. Ariakan wrote::

    ach liebster …

    Mittwoch, Juli 2, 2008 at 00:21 #
  3. Ariakan wrote::

    Damit wollte ich nur ausdrücken, dass ich dieses feine Gedicht
    auch auf mich und die Übernahme deiner Wohnung beziehen kann.
    Es war keinesfalls als herabsetzung gemeint… man beachte die 3 Punkte ;)

    Mittwoch, Juli 2, 2008 at 09:57 #