»Wenn Sie möchten erhalten Sie heute zehn Euro oder 20 in zwei Wochen.« – Mit solchen und vergleichbaren Angeboten wird in der Persönlichkeitsforschung das sogenannte Belohnungsaufschubsparadigma erforscht.
Zurück geht dieses Experiment auf einen Versuch des Psychologen Walter Mischel.
In den 1960er Jahren legte er in der Vorschule des Stanford Campus vor den Augen von etwa vierjährigen Kindern eine Packung Marshmallows ab. Er sagte ihnen, dass sie gleich einen Marshmallow haben könnten, wenn sie jedoch einige Minuten warten könnten, könnten sie sogar zwei haben. Einige Kinder warteten nicht lange, sondern holten sich den Marshmallow gleich. Andere warteten, einige von ihnen mussten beim Anblick der Marshmallows die Augen verschließen, um das Angebotene erst mal zu verschmähen. Eines der Kinder suchte sich eine anderweitige Ablenkung.
Von einem aktuellen Aufbau dieses Versuchs gibt es ein paar schöne Aufnahmen auf Vimeo:
[via]
Dass übrigens auch Erwachsene nicht davor gefeit sind vergleichbaren Versuchungen zu erliegen zeigen nicht nur Experimente wie der oben beschriebene 10€/20€-Aufbau, sondern auch der enorme Erfolg von Konsumkrediten oder ganz einfach eine Twittersuche nach dem Hashtag #habenwill.
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[...] bei Mrs. Bambi, die es wiederum bei David P. gefunden hat, der wiederum… usw. Faszinierend und vor allem lustig! [...]